Freitag, 2. Februar 2007

Expose zum Schicksalsroman

Schwarzer Sonnenschein

Helga Fiedler, eine Frau und Mutter, dreiundsiebzig Jahre alt, erzählt die ergreifende Lebensgeschichte ihrer blinden Tochter. Die Geschichte beginnt in den Sechsziger Jahren des vorigen Jahrhunderts.
Helga bezieht mit ihren Mann Klaus ein neu erworbenes Einfamilienhaus in einem größeren Dorf irgendwo in Deutschland. Die Freude ist groß über diese neue Errungenschaft. Bald stellt sich Nachwuchs ein. Die Tochter Petra wird geboren, die durch besondere Umstände im frühen Kindesalter erblindet. Mit Liebe, Hingabe und vielen Entbehrungen versuchen sie Petra das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. In den Nachbarn Anita und Martin Bellmann, mit ihrer Tochter Mandy finden sie Freunde fürs Leben. Mandy die vier Jahre älter als Petra ist, wird wie eine Schwester zu ihr. Petra wächst heran. Wird eingeschult und kommt mit ihrer Behinderung gut zurecht. In dieser Zeit treffen die Familie zwei harte Schicksalsschläge. Klaus, der Polizeibeamter ist, erleidet bei einem Einsatz schwere Verletzungen und stirbt. Wenig Später stirbt Helgas Mutter. Petra lernt überdurchschnittlich gut und muss in ein Internat.
Als achtzehnjährige ist Petra wieder zu Hause und arbeitet als Telefonistin in einem großen Betrieb. Sie fährt ständig mit dem Bus zur Arbeit und nach Hause, dabei passiert es, dass sie von Jugendlichen entführt und vergewaltigt wird. Aus dieser Tragödie wird sie schwanger und bekommt Zwillinge, zwei Mädchen. Sie wachsen heran und mit siebzehn wollen sie wissen wer ihr Erzeuger ist und suchen nach ihn. Petra sträubt sich gegen diese Suche. Sie finden ihn und stellen ihn zur Rede. Wird er zu seiner Tat stehen, oder wird er versuchen sich der Verantwortung zu entziehen?
Die Mädchen geben nicht auf, ihrer Mutter Petra zu helfen.